Spreewald Masters / Holger is back....

Hier mein persönlicher Rennbericht von den Spreewald Masters 2019 (Master 2 und 3), nach rund 26 Jahren wieder mein erstes richtiges Radrennen:

Die 1. Etappe wurde Freitagnachmittag bei gerade mal 5°C mit rund 95 Fahrern gestartet, aber zum Glück blieb es trocken. Es gab 4 starke Mannschaften mit bis zu 11 Fahrern (!!!): Team Ur-Krostitzer, Team Jenatec-Lawi, MTS-Triebwerk und Rockefeller-Cycling. Diese Mannschaften sorgten auch vom Start weg für hohes Tempo. Insgesamt waren 4 Runden a 19,3km (=77,2km) zu fahren. Obwohl die Strecke im Wesentlichen flach war, wurden auf einem leicht abschüssigem Abschnitt nach einer kleinen Welle 70km/h Spitzengeschwindigkeit erreicht.

Was mich von Anfang an beeindruckte, war, dass es trotz des hohen Tempos und Windkante keinerlei Stürze gab. Es wird sehr eng gefahren, und keinem wird etwas geschenkt, aber trotzdem fahren alle sehr sicher und sehr besonnen. Keiner hält irgendwie unnötiger Weise in irgendwelche Lücken rein, keiner ist am Schimpfen oder Meckern. Also man merkt, dass die Fahrer insgesamt schont etwas reifer und erfahrener sind. Das habe ich aus meiner damaligen aktiven Zeit noch ganz anders in Erinnerung und hatte ich so nicht erwartet.

Ganz anders muss es bei dem parallel vor uns ausgefahrenem Rennen der Junioren gewesen sein. Dort gab es bei der engen Zielankunft einen Massensturz mit ca. 30 Fahrern, wobei 2 Fahrer so stark verletzt gewesen sein müssen, dass ein Helikopter zum Abtransport nötig war. Aus diesem Grund wurde unser Rennen auch ca. 1km vor dem Ziel gestoppt, und wir wurden neutralisiert um den Zielbereich herum zum Fahrerlager geleitet.

Am Samstagmorgen wurden dann ab 9 Uhr bei nur 3°C die 1. Halbetappe gestartet: Ein Einzelzeitfahren über 11,4km mit einer Wende auf halber Distanz. Gestartet wurde wohl in der umgekehrten Reihenfolge der zuletzt gefahrenen Runde vom Vortag. Beindruckend für mich war dabei, mit welchem Spitzenmaterial dort die sogenannten Senioren am Start waren: Zeitfahrräder vom Allerfeinsten, vom Besten, was der Markt anscheinend so her gibt.

Meine Jungs waren der Meinung, dass ich zumindest bei den Master 3 eine Top drei Platzierung erreichen würde, oder vielleicht sogar ins Rosatrikot der Master 3 Wertung fahren könnte. Am Ende belegte ich zwar einen ernüchternden, aber trotzdem zufriedenstellenden 10. Platz bei den Master 3 (28. in der Gesamtwertung).

Wie hoch das Niveau auch bei den Master 3 ist, sieht man an den Platzierungen der älter Jahrgang 69 jährigen: Allen voran, belegte Tino Beck (Jahrgang 69) hinter dem Sieger Michael Kopf den 2. Gesamtplatz (!) und übernahm in der Master 3 Wertung die Führung. Michael Kopf fuhr ein Stundenmittel von fast
49km/h !!!

Die 2. Halbetappe wurde am späten Samstagnachmittag auf einem 1,5km langem Rundkurs mit 30 Runden = 45km gefahren. Auch hier wurde wieder von den führenden Mannschaften ein hohes Tempo vorgegeben.
Ich konnte in der 2. Hälfte des Rennens zwar ein paar Mal kurz die Nase vorne in den Wind stecken, aber mehr als ein 23. Platz war am Ende nicht möglich. Das Stundenmittel lag bei diesem Rennen bei 43,8km/h.

Am letzten Tag (Sonntag) stand die letzte Etappe über 96km (4 Runden a 24km) an. Unnötigerweise musste es zu den tiefen Temperaturen (3°C) auch noch regnen, und einige Fahrer erschienen gar nicht erst mehr zum Start. Ich selbst war mir in der ersten Runde nicht sicher, ob ich die 2. Runde noch in Angriff nehmen würde. Aber irgendwie habe ich mich dann doch durchgebissen und konnte das Rennen beenden.

Leider gab es in der letzten Kurve vor dem Ziel fast doch noch einen Sturz, weil einige Fahrer aufgrund der durch Nässe verringerten Bremsleistung in der Kurve geradeaus fahren mussten. Das Feld riss vor mir auf den letzten 500 Metern noch einmal auseinander, und wir bekamen dadurch leider doch noch 9 Sekunden auf die Spitze und in der Gesamtwertung aufgebrummt. Am Ende blieb für mich aber trotzdem der 10. Platz in der Master 3 Wertung und ein 27. Platz insgesamt, da ja auch 18 Fahrer das Rennen vorzeitig beendet hatten. Das Stundenmittel der letzten Etappe lag bei über 44km/h.

Insgesamt haben nur 55 Fahrer die Rundfahrt beendet. Den Gesamtsieg konnte, wie auch im Vorjahr, Michael Kopf dank seiner Leistung im Zeitfahren und durch die Unterstützung seiner starken Mannschaft heimfahren.


Ascheffel - bekannt und berüchtigt!


Impression vom Bahnpokal


Saisoneröffnung in Groß Dölln

Unser Jung Amateur Moritz Thömen belegte beim Eröffnungs Rennen in Groß Dölln einen hervorragenden 9. Platz. Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg bei den nächsten Herausforderungen.


Saisonvorbereitung auf Mallorca II

Auch Michael Wölki mit seiner RTF-Truppe nutzen das schöne Wetter auf Mallorca um sich die nötigen km zu erfahren!


Saisonvorbereitung auf Mallorca

Ein Teil unserer Sportler haben sich in den vergangenen Wochen die nötigen Trainingseinheiten auf Mallorca geholt. Bei wunderschönem milden Wetter konnten große Einheiten gefahren werden, um so das Grundlagentraining optimal zu gestalten. 


Jahreshauptversammlung - ein Bericht von Bernd Mülle

 

NRVg. Luisenstadt vor schwierigen Zeiten


 

- Vakante Position des Geschäftsführers erfordert kurzfristigen Handlungsbedarf –

 


 

Am 17.02.2019 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung eines der traditionsreichsten Berliner Radsportvereine statt, der mit 92 Mitgliedern immer noch der zweitgrößte unter insgesamt 35 Vereinen ist, die in der Hauptstadt im Radsport einiges bewegen könnten, wenn die Vorraussetzungen stimmen würden. Als der 1. Vorsitzende Prof. Dr. Thomas Huschke die Versammlung eröffnete und nach der Gedenkminute für das im letzten Jahr verstorbene Mitglied Gerhard Lude der 2. Vorsitzende Frank Röglin die Zahl der Stimmberechtigten feststellte, waren es gerade einmal 20 Mitglieder, die der Einladung zur Hauptversammlung gefolgt waren. Allein diese Tatsache unterstrich einmal mehr, dass sich das Interesse an konstruktiver Vereinsarbeit in zunehmendem Maße verringert hat und es auch immer schwieriger wird, jüngere Leute in die Vereinsarbeit einzubinden. Ein schwacher Trost mag es sein, dass diese Zustände in der heutigen, rasant verlaufenen Zeit nicht nur den Neuköllner Radsportclub treffen, sondern ein generelles Problem unserer Gesellschaft darstellen.

 


 

Den Berichten des Vorstandes war zu entnehmen, dass zumindest aber die finanzielle Basis des Vereins keinen Grund zur Sorge bietet, was auch die Kassenprüfer bestätigen konnten. Während man auch im vergangenen Jahr wieder sogenannte „Permanente“ durchführen konnte, blieb das so beliebte Rollbergrennen erneut außen vor und auch eine eventuelle Austragung im nächsten Jahr zum 110. Vereinsjubiläum scheint zum jetzigen Zeitpunkt kaum möglich. Die Kosten hierfür sind ohne Unterstützung von Sponsoren und der öffentlichen Hand für einen Verein dieser Größenordnung nicht zu stemmen. Ganz zu schweigen von den hohen Auflagen zur Streckensicherung, die auch mit ehrenamtlicher Hilfe nicht erfüllt werden können.

 


 

Sportlich war die NRVg. Luisenstadt nach Aussagen von Frank Röglin sowohl auf der Bahn als auch auf der Straße vertreten und konnte dabei mit einigen guten Ergebnissen aufwarten. Von den seit 2016 für die NRVg. Luisenstadt fahrenden Flüchtlingen aus Syrien hat Nazir Jaser nach seinem Einsatz bei der Weltmeisterschaft im Jahre 2017 im letzten Jahr mit seinem Sieg beim Sparkassen-Kriterium in Zwenkau und dem 2. Platz beim Kriterium in Oschersleben den Sprung in die Elite Amateure Klasse geschafft und auch Tarek Al Moakee erzielte beim Airport Race Berlin im Kriterium einen guten dritten Platz. Darüber hinaus war er sogar einmal für das Continentalteam VIB Sports im April 2018 bei der Klasika Primavera de Amorebieta in Spanien im Einsatz, wo er das Rennen aber vorzeitig beendete. Zu erwähnen ist auch das langjährige Mitglied Alexander Tiedtke, der beim 24. Radkriterium am Schwapp in Fürstenwalde einen Sieg herausfuhr. Die inzwischen für den Berliner TSC fahrende Eleonora Schütz, seit 2012 im weiblichen Nachwuchsbereich das Aushängeschild des Vereins, konnte ebenfalls mit Platz 2 im Einzelzeitfahren der Berliner Meisterschaft, Platz 6 im Madison und Platz 11 im Scratch bei den Deutschen Bahnmeisterschaften gute Ergebnisse erzielen.

 


 

Die größte Sorge bereitet derzeit der Nachwuchsbereich, wobei nicht allein der Weggang des langjährigen Trainers Horst Müller die entscheidende Rolle spielt. In diesem Zusammenhang musste erstmals wieder seit langer Zeit das Ehren- und Schiedsgericht einberufen werden, um die wenig erfreulichen Auseinandersetzungen zwischen Trainer und Verein zu regeln. Unabhängig hiervon sprach der Verein seinen Dank an Horst Müller für die in den vielen Jahren von ihm geleistete Arbeit aus. Von im letzten Jahr 11 Fahrern im Nachwuchsbereich, von denen nur drei einige Platzierungen herausfuhren, sind jetzt lediglich noch Helena und Neo Weinreich aus dem Bereich Schüler U 15 übrig geblieben. Es wird ohne Trainer ein schwieriges Unterfangen sein, neue, junge Aktive für den Verein zu interessieren, auch wenn das Rennmaterial komplett vom Verein gestellt wird.  

 


 

Doch nicht nur beim Nachwuchs gibt es Probleme, auch mangelt es nach wie vor an ehrenamtlichen Kräften, die Aufgaben im Verein wahrnehmen wollen. Nachdem der langjährige Geschäftsführer Peter Schmidt vor den Neuwahlen bekanntgab, aus gesundheitlichen und familiären Gründen nicht mehr zu  kandidieren, sah man den folgenden Wahlen mit einiger Skepsis entgegen. Nach einer Pause und der folgenden Entlastung des Vorstandes, wurden dann die Wahlen vorgenommen, die nur wenige Änderungen gegenüber dem Vorjahr brachten und alle einstimmig erfolgten. Über den vorab vom 1. Vorsitzenden eingebrachten, sinnvollen Vorschlag, die Satzung dahingehend zu modifizieren, dass nicht in jedem Jahr alle Positionen gewählt werden müssen, sollte in Zukunft ernsthaft diskutiert und eine praktikable Lösung gefunden werden!

 


 

Der Fall trat dann leider ein, dass für Peter Schmidt als Geschäftsführer kein Nachfolger zu finden war. Für diese wichtige Position muss innerhalb kurzer Zeit eine Lösung gefunden werden, die nicht immer nur Frank Röglin heißen kann, der sich seit Jahren im Verein stark engagiert und immer, wenn es brennt, zur Stelle ist, dabei derzeit schon drei verschiedene Aufgaben wahrnimmt. Sein feuriger Appell an die Mitglieder zur ehrenamtlichen Mitarbeit im Verein sollte nicht ungehört verhallen! So blieb die Position des Geschäftsführers zunächst ebenso vakant wie weiterhin die Positionen des Schülerwarts, des Pressewarts und des 2. Pressewarts neue Medien. Für die bislang ebenfalls vakante Position des stellvertretenden RTF-Fachwartes wurde mit Norbert Kollipost ein langjähriges Mitglied gefunden, der sich ebenfalls seit Jahren im Verein mit Herzblut engagiert. Alle anderen Positionen im Vorstand blieben unverändert, so dass mit kontinuierlicher Arbeit auch in Zukunft gerechnet werden kann.   

 


 

Zwei vorgesehene Ehrungen für langjährige Mitglieder konnten leider nicht vorgenommen werden, da die betreffenden Personen nicht anwesend waren. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wird Burckhard Bremer demnächst persönlich die Auszeichnung erhalten, während für 60-jährige Mitgliedschaft Burkhard Ebert geehrt wird. Ihm wird die Urkunde auf postalischem Wege überreicht, da er seit Jahren nicht mehr in Berlin ansässig ist und in Lenggries/Bayern eine neue Heimat gefunden hat.

 


 

Bernd Mülle

 


Zum Saisonstart ist Holger Hoffmann top fit


Gute Besserung

Wir wünschen unserem Luisenstädter Burkhard Ebert auf diesem Weg alles Gute und einen optimalen Heilungsverlauf.


Ehrung unserer langjährigen Mitglieder



Liebe Mitglieder und Freunde der NrvG Luisenstadt,

 

 

 

die Saison und das Jahr 2018 neigt sich dem Ende und wir können auf eine interessante und sportlich erfolgreiche Zeit in den vergangenen 12 Monaten zurück schauen. Unsere wöchentlichen Vereinssitzungen haben an Dynamik dazu gewonnen und es gab unzählige interessante Diskussionen und Informationen die uns näher brachten.

 

 

 

Der Vorstand möchte sich bei Euch für diesen regen Interessenaustausch recht herzlich bedanken und Euch gleichzeitig einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünschen.

 

 

 

Mit sportlichen Grüssen

 

 

 

Prof. Dr. Thomas Huschke, Frank Röglin, Hans-Peter Schmidt und Lothar Krause

 



Weihnachtspreis im Velodrom als Abschluß des Bahnpokals 2018

 

Am vergangenen Mittwoch ging es im Velodrom um den Bahnpokal -Weihnachtspreis, der gleichzeitig das Bahngeschehen des Jahres 2018 im Velodrom abschloss

 

Die Elite fuhr ein 30 Runden Punktefahren, welches gleichzeitig die Qualifikation zur Berliner Derny Meisterschaft war. Hierbei konnten unsere syrischen Elitefahrer den Platz 10 (Nazir Jaser) und Platz 13 (Tarek Almoakee) belegen und sich für die Derny Läufe qualifizieren.

 

Im ersten Vorlauf über 40 Runden trafen unsere Elitefahrer gleich auf Andreas Müller und Henning Bommel. Hierbei wurde deutlich, dass wir uns mit der Übersetzung vertan hatten. Statt 55x13 hatten wir kleiner gekettet und waren hoffnungslos unterlegen – und wieder eine wichtige Erfahrung gemacht -


Erfahrungen der historischen Art


A-Trainer Lehrgang in Frankf beim BDR

Um auch als A-Trainer immer auf dem neusten Stand zu sein, entsendet die NrvG Luisenstadt 1910 e.V. seinen 2. Vorsitzenden Frank Röglin (A-Trainer) zu den regelmässigen Fortbildungskursen beim BDR. Diesmal stand auf dem Programm:

 

- Das Fußgewölbe - Bedeutung für Training für Radsportler

- Schnelligkeitstraining mit allg. und speziellen Mitteln

- Biomechanische Anpassung - was ist nötig, was ist sinnvoll?

- Neuroathletik - mit Variation Fortschritte sicherstellen

- Update UCI/BDR Regelement / Änderungen 2019

 


Zum Saisonausklang haben wir zum Brunch unsere Mitglieder und Gäste eingeladen....


Gummibärchenpreis auf dem Maifeld


Luisenstädter Elitefahrer fast komplett am Start in Neuenhagen

Unsere Elitefahrer waren in Neuenhagen fast komplett am Start:

Nazir                Elite - A

Yelmaz             Elite - C

Tarek                U23 - C

Alexander       Elite - A

Nabil                Elite - C


Impressionen aus Oschersleben


Bahn- und Strassensichtung des BRV 2017

Bahn- und Strassensichtung des BRV 2017


Im Rahmen des Bahnpokals am 5. September im Velodrom, fand die Bahn- und Strassensichtung des BRV für die Saison 2017 statt. Unser Jüngster Joris Glaser belegte in der Klasse U11m auf der Bahn den 3. Platz.

 

Herzlichen Glückwunsch!


Grosser Preis der Stadt Zwenkau

Sparkassen-Kriterium um den Grossen Preis der Stadt Zwenkau.
Das Kriterium der KT und A-/B-C-Klasse über 66 km konnte heute Nazir für sich entscheiden. Damit wurde Nazir nicht nur A-Fahrer sondern Alex konnte auch noch einen 3. Platz belegen. Herzlichen Glückwunsch unserer kleinen Elite-Truppe.

Besonders zu erwähnen ist noch die Tatsache, das Nazir neben seiner 

  • Ausbildung
  • Übungsleiterschein
  • Führerschein
  • Deutschkurse

trotzdem noch die Zeit für das Training abknabbert!

Bei Alex muss neben der täglichen Arbeit auch noch ausreichend Zeit für seine Familie da sein.

 

Ich ziehe den Hut vor euch - super!


Einladung zum Saisonausklang beim Brunch

Die Saison neigt sich dem Ende zu und wir möchten unsere Mitglieder gerne zum Saisonausklang zum Brunch einladen.

 

Kommt vorbei und lasst uns ein paar schöne Stunden gemeinsam verleben.

 

Wir freuen uns auf Euch.

 

Der Luisenstädter Festausschuss


18. Asian Games in Jakarta

Unser Elitefahrer Tarek Almoakee konnte unsere Farben bei den 18. Asian Games in Jakarta vertreten. Nach insgesamt 16 Stunden Flug kam er in Indonesien an und wurde von seinem kleinen Betreuerstab in Empfang genommen. 

Das Omnium bestand aus folgenden Disziplinen:

Scratch

Ausscheidungsfahren

Punktefahren

Temporunden

 

Insgesamt konnte Tarek den 14. Platz belegen!


18. Asian Games in Jakarta

Unser nächster Saisonhöhepunkt steht bevor. In der Zeit vom 23. - 28. August 2018 finden in Jakarta Indonesien die 18. Asian Games statt. In Palembang werden unsere syrischen Elitefahrer im Velodrom die Omnium Rennen bestreiten:

Punktefahren

Ausscheidungsfahren

Temporunden

Scratch

Nach der Teilnahme an der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr in Norwegen ist das ein weiteres Highlight unserer Fahrer. Wir wünschen Hals und Beinbruch sowie eine erfolgreiche Teilnahme an den Games.

 


RTF am 22.07.2018 in Calau

 

 

RTF am 22.07.2018 in Calau

 

Am Sonntag nahm unser „Seniorfahrer“ Frank Rösemeier an einer RTF in Calau teil. Man sollte es nicht vermuten, aber auch bei solch einer Veranstaltung kann es zu Stürzen kommen. Tatsächlich erwischte es Frank und er zog sich zahlreiche Verletzungen zu. Zur Zeit verbringt er noch einige Tage im Krankenhaus in Cottbus. Aber es gab auch schon Entwarnung – keine Brüche / Fahrrad und Auto von ihm sind auch wieder zu Hause und die 3 Wertungspunkte wurden auch noch eingetragen.

 

Wir wünschen Ihm alles Gute und hoffe auf einen schnellen Krankenverlauf!

 


Es geht wieder los

Es geht wieder los - auf zum nächsten Start!

 

05.05.2018 Berliner Zeitfahrmeisterschaft

09.05.2018 Bahnpokal

10.05.2018 Buchholz

12.05.2018 Salzwedel

13.05.2018 Schwaap

21.05.2018 Borsum

26.05.2018 Chemnitz

27.05.2018 Großwaltersdorf

02.06.2018 Lichterfelde Steglitz

03.06.2018 Lampertswerder

09.06.2018 Rund um Beke

10.06.2018 Rund um Schwaan

13.06.2018 Bahnpokal

20.06.2018 Bahnpokal

24.06.2018 Muldetal

 

Trikot und Lizenzausgabe jeden Montag auf der Sitzung


Erster Sieg für Alex in Fürstenwalde 2018

Erster Saisonerfolg für Alexander in Fürstenwalde beim 24. Radkriterium am Schwapp. Optimal vorbereitet und mit Anna als Betreuerin wurde das Kriterium in Fürstenwalde in Angriff genommen. 

Alexander konnte sich vom Feld absetzen und Tarek punktete im Hauptfeld.

 

1. Platz Alexander Tiedtke

4. Platz Tarek Al Moakee

 

Komplettiert wurde die Trainingsgruppe durch Joschi unserem jüngsten "Teilnehmer"


Berliner Meisterschaft Zeitfahren 2018

Am 5.5.2018 wurde die Berliner Einzelzeitfahr Meisterschaft ausgetragen.

Die Luisenstädterfarben wurden in zahlreichen Kategorien vertreten.

Bei noch recht frischer Temperatur gingen die ersten Starter der Eliteklasse auf den Kurs.

Herzlichen Glückwunsch an alle Platzierten.

 

P.S. die Berliner Einer Straßen Meisterschaft soll im September stattfinden, da der ausrichtende Verband - Brandenburg - keine Strecke für den 6.5.2018 erhalten hat. 


Airport Race auf dem Tempelhofer Feld

Impressionen vom Airport Race

 

Zum Ersten Mal wurde auf dem Tempelhofer Feld ein Radrennen für alle Altersklassen veranstaltet. Der erste Tag wurde leider von heftigen Regenschauern begleitet.

 

In der Eliteklasse waren Alexander Tiedtke und Tarek Almoakee am Start und konnten somit unsere Farben vertreten.


Zwei Luisenstädter wurden geehrt

Auf der Jahreshauptversammlung des Berliner Radsport Verbandes wurden unsere zwei Luisenstädter Horst Müller und Bernd Mülle mit der Ehrennadel in Gold geehrt. Wir gratulieren ganz herzlich!


Neuer 1. Vorsitzender gewählt

Auf der Jahreshauptversammlung konstituierte sich der neue Vereinsvorstand. Als 1. Vorsitzender wurde Prof. Dr. Thomas Huschke einstimmig gewählt. Wir wünschen dem neuen Vorstandsteam viel Erfolg bei der Vereinsführung.


Berlins Syrer Jaser fürs WM-Zeitfahren nominiert

Vor zwei Jahren kam Nazir Jaser im Zuge der Flüchtlingswelle nach Berlin, in zwei Wochen wird der Syrer bei der Straßen-Weltmeisterschaft in Norwegen im Einzelzeitfahren starten. Für den 28-Jährigen geht damit ein Traum in Erfüllung.

Jaser, syrischer Landesmeister des Jahres 2015 im Straßenrennen und Einzelzeitfahren, war in dem selben Jahr zusammen mit fünf Radsportlern aus Syrien nach Deutschland gekommen und fand in Berlin eine neue Heimat. Alle fünf fanden Unterschlupf bei der NRVg. Luisenstadt, wo sich Frank Röglin ihrer annahm und sie auf dem nicht immer leichten Weg der Integration eng begleitete.

Auch wenn Nazir Jaser 2013 schon einmal bei der WM im Einzelzeitfahren in Montecatini Terme in Italien dabei war, so ist es doch ein Traum für ihn, unter den jetzigen Umständen erneut bei den Titelkämpfen an den Start gehen zu können. In dem damals von Tony Martin vor Bradley Wiggins und Fabian Cancellara gewonnenen Zeitfahren belegte der Syrer seinerzeit den 77. und letzten Platz, den es in diesem Jahr zu verbessern gilt. Aber allein die Nominierung ist für Jaser ein Highlight, das er so nicht vorausahnen konnte.

Nachdem er und seine Kameraden im Oktober 2015 erste Trainingsrunden im Berliner Velodrom unter Anleitung des Landestrainers Dieter Stein und mit Unterstützung von Maximilian Beyer absolvierten, ging es 2016 auf der Straße mit gesponserten Rädern weiter. Bei seinem ersten Renneinsatz in Lichterfelde erzielte der Syrer mit Platz 17 ein durchaus achtbares Ergebnis bei starker Konkurrenz von unter anderem Marcel Kalz, Andreas Müller, Tino Thömel oder Sebastian Wotschke. Beim 9. Strausberger Radsportwochenende gewann Jaser das Straßenrennen der B-/C-Klasse über 115 Kilometer und holte sich damit seinen ersten Sieg in seiner neuen Heimat.

In diesem Jahr fährt er nun für das Berliner Eliteteam KED-Stevens, in dem auch seine Landsleute Yalmaz Habash und Tarek Al Moakee einen Platz gefunden haben. Neben den Rennen der Rad-Bundesliga hat Nazir Jaser auch zwei Etappenfahrten in Polen mit seinem Team bestritten, bevor er nun über den syrischen Radsportverband die Einladung zur Weltmeisterschaft im Einzelzeitfahren erhielt, die bereits vom Weltradsportverband UCI bestätigt wurde.

Nun steht das Zeitfahrtraining im Vordergrund und da hat Nazir Jaser gerade am letzten Wochenende auch beim Mannschaftszeitfahren in Genthin einen passablen Eindruck hinterlassen. Nach dem letzten Bundesligarennen für das KED-Stevens Team am Bilster Berg am kommenden Samstag gilt dann seine volle Konzentration auf die WM in Bergen.

Bernd Mühle



Aus dem Verein - Luisen-News