Nils holt sich den Sieg in Oschersleben

was für ein Sprint!  Herzlichen Glückwunsch zum sieg


Berlin / Brandenburgische Meisterschaft

oder Paris Roubaix im Oderbruch

Am Samstag fand in Podelzig / OT Wuhden in der Nähe von Frankfurt / Oder die Berlin/Brandenburgische Meisterschaft statt. Die Elite mußte 11 Runden absolvieren und die Senioren hatten schon nach 9 Runden Feierabend.

 

Die Strecke kannten wir aus den vergangenen Jahren, nur leider nicht bei diesen Wetterbedingungen. Schnell merkten die Fahrer, das hier etwas besonderes auf sie zu kommt. Der Zeisigberg mit seinem Kopfsteinpflaster war nicht nur nass - sondern auch aufgrund des Moses sehr rutschig. Der Berg konnte tatsächlich nur im sitzen bewältigt werden, da sonst das Hinterrad durchdrehte. Reifenbreite von 28 -32 mm wäre ideal gewesen und die Übersetzung sollte tatsächlich 39 x 28 Zähne haben. Soweit die Theorie, nur leider hatten die Jungs das nicht parat. So mußten sich alle mit ihren Reifen und Übersetzungen über die Runden qualen! Die Räder und Sportler sahen wie nach einem Crossrennen aus! Um so erfreulicher waren die Platzierungen:

 

3. Platz Tarek

2. Platz Holger

2. Platz Alexander

3. Platz Marwan

2. Platz Arne

7. Platz Siamak                      Dieses Rennen werden wir nicht so schnell vergessen - herzlichen Glückwunsch!


Radweltmeisterschaft 2021 Belgien

Nach 2013, 2017 und 2019 stand ein ganz bestimmter „Berliner“ nun schon zum vierten Mal am Start der Radweltmeisterschaften im Einzelzeitfahren: sein Name ist Nazir Jaser aus Syrien, 32 Jahre alt und seit 2016 Mitglied beim Berliner Radsportverein NRVg. Luisenstadt, der darüber hinaus auch 2017 für das KED-Stevens Radteam fuhr und seit 2020 für das Best Place Racing Team Elite in die Pedale tritt. 

War er noch auf Platz 77 im Jahre 2013 in Italien Letzter mit mehr als 15 Minuten Rückstand auf den deutschen Weltmeister Tony Martin, so waren es 2017 in Norwegen nur noch etwas mehr als acht Minuten Rückstand auf den niederländischen Weltmeister Tom Dumoulin. Der   56. Platz unter 64 platzierten Fahrern war eine Leistung, mit der Nazir Jaser in dem Weltklassefeld durchaus zufrieden sein konnte. 

Als 2019 in Großbritannien der Sieger Rohan Dennis aus Australien hieß, landete der sympathische Syrer erneut auf dem 56. Platz und wurde damit Vorletzter. Die knapp 25 Minuten Rückstand auf den Sieger waren nicht regulär, war doch Nazir Jaser schwer gestürzt und hatte dadurch viel Zeit verloren, aber trotzdem den Ehrgeiz besessen, ins Ziel zu kommen.  

Und nun die 88. Radweltmeisterschaften in Belgien mit dem Einzelzeitfahren von Knokke-Heist nach Brügge über 43,3 km. Von den 58 gemeldeten Fahrern aus 40 Nationen nahmen  schließlich 55 am Rennen teil, da der Südafrikaner Stefan de Bod und den beiden Äthiopier Tsgabu Grmay und Hailemelekot Hailu nicht am Start erschienen. Auch in diesem Jahr war er natürlich chancenlos gegen die ausgesprochene Weltelite, aber erneut mit über acht Minuten Rückstand auf den Sieger wie im Jahre 2017 konnte er mit seiner Leistung zufrieden sein. Am Ende landete er auf Platz 47, die bislang beste Platzierung bei all seinen Renneinsätzen bei Weltmeisterschaften. Von der Zeit des Italieners Filippo Ganna, der seinen Vorjahreserfolg mit knappen Vorsprung von sechs Sekunden auf den Belgier Wout van Aert verteidigte, konnte Nazir Jaser allerdings nur träumen. 

„Ich bin allein mit dem Auto von Berlin angereist und dann war der Tag vor dem Renntag mehr als chaotisch. Die Akkreditierung und die Startnummer zu bekommen, all das hat sich fast den ganzen Tag über hingezogen. Mit meinem Ergebnis bin ich daher mehr als zufrieden, zumal die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft alles andere als gut war“, gab uns der sympathische Syrer zu verstehen. Er hat erst vor drei Wochen erfahren, dass er für den Syrischen Verband starten darf. Dazu hatte er in diesem Jahr bedingt durch die Pandemie nur sechs Rennen im Bereich Jedermann bestritten und lediglich 8.000 Kilometer in den Beinen. „Ich bin einen 46-er Schnitt gefahren und habe zwei vor mir gestartete Fahrer  eingeholt. Als 24. Starter war ich leider in der TV-Übertragung nicht zu sehen, da alle Augen auf den als 19. gestarteten Belgier Remco Evenepoel gerichtet waren“, war Nazir Jaser ein wenig enttäuscht ob der fehlenden Fernsehbilder, aber durchaus stolz auf seine Leistung.  

Auch mit seiner persönlichen Entwicklung in Deutschland kann er mehr als zufrieden sein. Er hat eine dreijährige Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann beim Landessportbund Berlin abgeschlossen, wo er als fester Mitarbeiter angestellt ist. Darüber hinaus ist er Jugendleiter bei der NRVg. Luisenstadt mit einer Übungsleiter C-Lizenz und ist ein beispielhaftes Vorbild für Integration. „Mein Ziel ist es, in Deutschland weiter Fuß zu fassen und eine eigene Familie zu gründen. Die feste Stelle beim Landessportbund und die unbegrenzte Aufenthaltserlaubnis geben mir die Sicherheit, dass meine Zukunft in Deutschland liegt“, stellte Nazir Jaser abschließend klar.

Bericht: Bernd Mülle  

 

Fotos: Arne Mill



LUI RTF Veranstaltung


Mitgliederversammlung


Zeitfahren in Selchow

gemeinsam waren wir erfolgreich


Endlich wieder Radrennen


Jahreshauptversammlung am 12.7.2021

In der Zwischenzeit müssten alle unserer Mitglieder die Einladung zu unserer Jahreshauptversammlung fristgerecht erhalten haben.

 

Bitte beachtet, dass die Jahreshauptversammlung in diesem Jahr an einem Montag stattfindet. Coronabedingt mussten wir im Februar darauf verzichten und möchten diese jetzt so schnell wie möglich nachholen.

 

In diesem Jahr finden lt. unserer Satzung keine Wahlen statt!

 

 


Vereinssitzungen

Nach gefühlten unendlichen Zeiten, dürfen wir endlich wieder in unserem Vereinscasino unsere Sitzungen abhalten!

Wir treffen uns wieder regelmäßig Montags um 19:00 Uhr in gewohnter Runde.

 

Tagesordnung:

Protokoll

Geschäftliches

Sportliches 

RTF

Verschiedenes

 

Wir freuen uns wieder auf euch ....


Am Material kann es nicht liegen ...

Die Saison 2021 ist trotz des Corona Virus schon voll im Gange. Trikotbestellungen und Freigaben für die Teams wurden bereits getätigt. Lizenzen für die Fahrer sind schon vorhanden. Eigentlich können die Trainingslager losgehen - na ja wir wollen ja nicht übertreiben.


Fortbildung für unsere Trainer

Auch unser DOSB A-Trainer Frank Röglin hält sich permanent auf dem neusten Stand der Entwicklung.

 

Trainerfortbildung beim BDR -webinar-

 

1. Aktuelle Entwicklung im Bahn Ausdauersport

2. Sportpsychologie

3. Einblick in andere Sportarten - Kanu Wildwasser

4. Ernährung zur Verbesserung der Ausdauerleistung

5. Aktuelles aus dem Regelwerk

6. Geschwindigkeitsbasiertes Krafttraining

7. Inklusiver Radsport - keine Angst vor dem Handicap

8. Golden Cheetah - custom Metrics

9. Gehirnerschütterungen

10. Neue Wege in der Talentsichtung


Neue Masken für den Verein

Luisenstadt stattet den Vorstand, Trainer und Übungsleiter mit neuen Masken aus. 

Gerade in der aktuellen Corona Zeit ist es notwendig bei allen Veranstaltungen einen Nase Mund Schutz zu tragen.

 

Bleibt gesund und unserem Radsport auch in dieser schwierigen Zeit treu.

 

Vorstand 


zusätzliche Trainer im Verein

Die Jungs haben den Corona Stillstand optimal genutzt und ihre Prüfungen zum DOSP - Trainer C Leistungssport erfolgreich abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei unserer Jugend / Nachwuchsarbeit im Verein.


Es geht endlich wieder los!

Endlich geht es wieder weiter!

 

Nach endlosen Monaten der Zwangspause, beginnt der Trainingsbetrieb wieder im Velodrom ganz vorsichtig und die Strassenrennen finden wieder statt!

 

16. August                 Rund in Spremberg             Elite-Amateure/ KT            10. Platz Nazir Jaser

 

23. August                 Neubrandenburg                 Elite-Amateure                     2. Moritz Thömen

                                                                                                                                    3. Nazir Jaser

                                                                                                                                    6. Alexander Tiedtke

                                                                                                                                  11. Julian Schulz

 

                                                                                    Amateure                              2. Nils Thiesen

 

23. August                 3. Fläming Race / Mol Cup                                                  2. Holger Hoffmann

 

herzlichen Glückwunsch Jungs!


LUI Kid´s Club geht an den Start

 

 

Pünktlich zum 01.05.2020 haben wir es geschafft unsere neuen Mitglieder im LUI Kid´s Club aufzunehmen und hoffentlich noch in dieser Saison an den Radsport heranzuführen und langfristig für unsere Sportart zu begeistern.

Wir wünschen Euch viel Erfolg und vor allen Dingen Spaß an der Bewegung und Freude in der Gruppe.


Neue Trikots - Trägerhosen - Rennanzüge sind eingetroffen

Rechtzeitig zur neuen Saison sind die neuen Bekleidungsteile in der Geschäftsstelle eingetroffen.

Trikot

Trägerhose

Rennanzug

Wir wünschen allen unseren Sportlern eine erfolgreichen Saisonstart in den unterschiedlichen Teams sowie Trainingslagern


LVM Derny / Omnium / Steher

Zum Jahresende fanden im Velodrom noch zahlreiche Landesverbands Meisterschaften statt. Die Berliner Meisterschaften wurden in folgenden Disziplinen ausgetragen:

LVM Derny

LVM Omnium

LVM Steher

Da zahlreiche Straßenfahrer von uns schon die Saison beendet hatten, konnten wir nur auf auf wenige zurück greifen. Umso erstaunlicher war es, das sich Tarek und Holger beim Dernyrennen bis ins Finalrennen qualifizieren konnten. Hierbei erreichten sie die Plätze 5 und 6.

Durch die Teilnahme am Derny- und Steherrennen, konnte nur Dennis und Arne die Meisterschaft im Omnium bestreiten. Auch hier konnte Arne eine zusätzliche Platzierung verbuchen und belegte im Gesamtklassement den 7. Platz. Dennis musste leider Außer Konkurrenz teilnehmen, da er noch keine Berliner Lizenz besitzt.

Das Steherrennen wurde an zwei Tagen ausgetragen und Tarek und Nazir konnten sich jeweils bis in die großen Finalläufe qualifizieren. Nazir konnte im Gesamtergebnis den 5. Platz als Anfänger belegen und war begeistert. Leider konnte Tarek aufgrund eines Sturzes den Finallauf nicht beenden und wurde vorsichtshalber ins Krankenhaus eingeliefert. Zwischenzeitlich ist er wieder zu Hause und muss seine Abschürfungen pflegen - Gute Besserung!

 


Bahnpokal Velodrom Berlin 13.11.2019

Wie erleben die Luisenstädter einen Bahnpokal des Berliner Radsport Verbandes im Velodrom? Schaut es euch an - die Jungs haben selber zur Kamera gegriffen und ein paar Impressionen für euch zusammen gestellt.

 

Macht den Lautsprecher an und das Video laufen....


Neue Vereinssatzung

Am 29. Juli 2019 beschlossen unsere Mitglieder auf einer außerordentlichen Hauptversammlung eine neue überarbeitete Vereinssatzung. 

Die Inhalte wurden der aktuellen Situation angepasst und zusätzlich eine Datenschutzrichtlinie aufgenommen.

 

Wir hoffen somit, allen Anforderungen gerecht zu werden.

 

Die Satzung mit Datum 30.09.2019 wurde vom Amtsgericht Berlin-Charlottenburg im Vereinsregister mit Nummer: VR 2575 B eingetragen.

 

In der Rubrik "Verein" kann die Satzung eingesehen werden.


Cyclassics Hamburg 2019

unser Masterfahrer Holger Hoffmann hat es geschafft in seiner Kategorie das Ding zu gewinnen. Einfach irre - herzlichen Glückwunsch Holger. Die Atmosphäre und die Anfeuerungsrufe von tausenden Zuschauern haben ihn zum Sieg gepeitscht!

Danach gab es noch ein alkoholfreies Bierchen und die Emotionen nahmen langsam ab.

 

Holger auf ein neues....


RTF "An der Britzer Mühle" am 10. August 2019

 

Nachdem wir unsere Radtourenfahrt in der letzten Saison nicht durchführen konnten, haben wir - die NRVg. Luisenstadt 1910 - unsere Veranstaltung unter einem neuen Namen wiederaufleben lassen: Die RTF An der Britzer Mühle mit Start- und Zielort im Stadion an der Windmühle, Buckower Damm 150 in 12349 Berlin-Buckow fand am Samstag 10. August 2019 bei sonnigem und trockenem Wetter statt. Zur Auswahl standen Strecken von 125 km, 89 km und 48 km, die über Königs Wusterhausen und Mittenwalde bis nach Wünsdorf führten. Der Start erfolgte ab 9:00 Uhr (Startzeit von 9:00 Uhr bis 10:00 Uhr) und ca. 100 Fahrer machten sich auf die Strecken. An 4 Verpflegungsstellen wurden reichlich Getränke, Bananen, Kuchen usw. angeboten. Die Terminverschiebung hatte sich für uns gelohnt, da zu dieser Jahreszeit das Wetter mitspielt. Bis zum nächsten Jahr ……..

 


Dernytraining im Velodrom

Wenn wir Trainingszeiten im Velodrom bekommen, gehört auch das Dernytraining zu unserem Trainingsprogramm. Nazir und Tarek haben es gelernt und fahren heute nur noch mit minimalem Abstand hinter dem Derny. Jetzt versuchen es auch Arne und Marcel - auch hier nach dem Motto "Übung macht den Meister", auch sie werden lernen bei hoher Geschwindigkeit den Abstand zum Derny zu verringern. Fahrer aus anderen Vereinen schliessen sich uns oft an und sind herzlich willkommen hinter unserem Derny….


40. internationale Oderrundfahrt Mol-Cup

Herzlichen Glückwunsch an Julian Schulz (Gesamtsieger der Oderrundfahrt Mol-Cup) und Moritz Thömen (3. Platz der Gesamtwertung). Nach vier anstrengenden Etappen konnten sich unsere beiden Luisenstädter gegen eine Überzahl von Teams behaupten und sich immer wieder vorne platzieren. Somit brachte die Schlussetappe die Entscheidung. Mit lediglich 4 Sekunden Vorsprung konnte Julian die Etappenfahrt für sich entscheiden. Für Moritz war es eine aufregende Sache, da er seine erste Etappenfahrt auf Platz 3 beenden konnte.

Herzlichen Glückwunsch Jungs...….


Südringcenter die Tiedtke Saga


Grosser Pflingstpreis der Steher in Forst

Großer Pfingstpreis der Steher

 

Das war zum Abschied noch einmal ganz großer Steher-Sport: Der Schweizer Giuseppe Atzeni hat sich standesgemäß mit einem Sieg vom Publikum in Forst verabschiedet. In seinem letzten Rennen in der Lausitz setzte sich der 41-Jährige beim Großen Pfingstpreis der Steher vor Reinier Honig (Niederlande) und dem gebürtigen Forster Stefan Schäfer durch. „Mit dem heimischen Publikum ist es immer extrem schön, die Unterstützung ist großartig“, sagte Schäfer.

 

Der ebenfalls aus der Rosenstadt stammende Europameister Franz Schiewer verpasste diesmal das Podium relativ deutlich und haderte ein wenig mit dem „sehr großen Druck“ des Europameister-Trikots: „Das Trikot bedeutet, dass man der Gejagte ist.“

 

Mit dabei waren diesmal auch unsere Luisenstädterfahrer Nazir Jaser und Tarek Almoakee. Unsere Neulinge im Stehersport nahmen die Gelegenheit beim Schopfe und schwangen sich auf die Steherräder um internationale Luft zu schnuppern. Unter der Anleitung von Rainer Podlesch und der Betreuung von Norbert Kollipost und Bruno Heidergott waren sie auf ihre Aufgabe vorbereitet worden. Beide starteten im selben Vorlauf und konnten sich leider nicht für den grossen Finallauf qualifizieren.

 

Im kleinen Finallauf konnte Nazir seine Qualitäten ausspielen und erreichte einen hervorragenden 3. Platz.


Berliner Meisterschaft im Einer                 "Muur van de Zeisigberg"

Herzlichen Glückwunsch an unsere Platzierten:

Nazir    3. Platz

Moritz  11. Platz

Tarek    15. Platz

 

Rösi      9. Platz

 

Bereits in der ersten von 10 Runden auf dem berüchtigten Kurs in Wuhden löste sich eine 12 köpfige Spitzengruppe. Tarek arbeitete stark und hatte einen grossen Anteil, das die Gruppe bis zum Ziel einen Vorsprung von über 3 Minuten hatte. Leider forderte der Berg seinen Tribut für Tarek in der 8. Runde.

 

Es war schön euch alle bei uns im Auto zu haben!


Tour d’ Energie mit Holger und Nazir

Die 15. Auflage Tour d´Energie ist auch 2019 wieder das erste Rennen der GCC – Saison. Zum Auftakt erwartet die Teilnehmer gleich ein Klassiker mit anspruchsvollem Profil. Auf 45 oder 100 km verläuft die Strecke durch Göttingen und das schöne Umland. Doch für verträumte Blicke bleibt wenig Zeit. Mit langen Anstiegen und rasanten Abfahrten wird die Trainingsarbeit in der Saisonvorbereitung getestet. Highlight ist wie in den vergangenen Jahren der Hohe Hagen, der mit einer eigenen Bergwertung gewürdigt wird. Entlang der Strecke und vor allem im Zielbereich erwarten die Fahrer ca. 10.000 Zuschauer, die das Rennen in jedem Jahr zu einem Erlebnis machen.

In seiner Altersklasse belegte Nazir den 4. Patz und Holger wurde in seiner Klasse auf Position 8 geführt - herzlichen Glückwunsch!



Spreewald Masters / Holger is back....

Hier mein persönlicher Rennbericht von den Spreewald Masters 2019 (Master 2 und 3), nach rund 26 Jahren wieder mein erstes richtiges Radrennen:

Die 1. Etappe wurde Freitagnachmittag bei gerade mal 5°C mit rund 95 Fahrern gestartet, aber zum Glück blieb es trocken. Es gab 4 starke Mannschaften mit bis zu 11 Fahrern (!!!): Team Ur-Krostitzer, Team Jenatec-Lawi, MTS-Triebwerk und Rockefeller-Cycling. Diese Mannschaften sorgten auch vom Start weg für hohes Tempo. Insgesamt waren 4 Runden a 19,3km (=77,2km) zu fahren. Obwohl die Strecke im Wesentlichen flach war, wurden auf einem leicht abschüssigem Abschnitt nach einer kleinen Welle 70km/h Spitzengeschwindigkeit erreicht.

Was mich von Anfang an beeindruckte, war, dass es trotz des hohen Tempos und Windkante keinerlei Stürze gab. Es wird sehr eng gefahren, und keinem wird etwas geschenkt, aber trotzdem fahren alle sehr sicher und sehr besonnen. Keiner hält irgendwie unnötiger Weise in irgendwelche Lücken rein, keiner ist am Schimpfen oder Meckern. Also man merkt, dass die Fahrer insgesamt schont etwas reifer und erfahrener sind. Das habe ich aus meiner damaligen aktiven Zeit noch ganz anders in Erinnerung und hatte ich so nicht erwartet.

Ganz anders muss es bei dem parallel vor uns ausgefahrenem Rennen der Junioren gewesen sein. Dort gab es bei der engen Zielankunft einen Massensturz mit ca. 30 Fahrern, wobei 2 Fahrer so stark verletzt gewesen sein müssen, dass ein Helikopter zum Abtransport nötig war. Aus diesem Grund wurde unser Rennen auch ca. 1km vor dem Ziel gestoppt, und wir wurden neutralisiert um den Zielbereich herum zum Fahrerlager geleitet.

Am Samstagmorgen wurden dann ab 9 Uhr bei nur 3°C die 1. Halbetappe gestartet: Ein Einzelzeitfahren über 11,4km mit einer Wende auf halber Distanz. Gestartet wurde wohl in der umgekehrten Reihenfolge der zuletzt gefahrenen Runde vom Vortag. Beindruckend für mich war dabei, mit welchem Spitzenmaterial dort die sogenannten Senioren am Start waren: Zeitfahrräder vom Allerfeinsten, vom Besten, was der Markt anscheinend so her gibt.

Meine Jungs waren der Meinung, dass ich zumindest bei den Master 3 eine Top drei Platzierung erreichen würde, oder vielleicht sogar ins Rosatrikot der Master 3 Wertung fahren könnte. Am Ende belegte ich zwar einen ernüchternden, aber trotzdem zufriedenstellenden 10. Platz bei den Master 3 (28. in der Gesamtwertung).

Wie hoch das Niveau auch bei den Master 3 ist, sieht man an den Platzierungen der älter Jahrgang 69 jährigen: Allen voran, belegte Tino Beck (Jahrgang 69) hinter dem Sieger Michael Kopf den 2. Gesamtplatz (!) und übernahm in der Master 3 Wertung die Führung. Michael Kopf fuhr ein Stundenmittel von fast
49km/h !!!

Die 2. Halbetappe wurde am späten Samstagnachmittag auf einem 1,5km langem Rundkurs mit 30 Runden = 45km gefahren. Auch hier wurde wieder von den führenden Mannschaften ein hohes Tempo vorgegeben.
Ich konnte in der 2. Hälfte des Rennens zwar ein paar Mal kurz die Nase vorne in den Wind stecken, aber mehr als ein 23. Platz war am Ende nicht möglich. Das Stundenmittel lag bei diesem Rennen bei 43,8km/h.

Am letzten Tag (Sonntag) stand die letzte Etappe über 96km (4 Runden a 24km) an. Unnötigerweise musste es zu den tiefen Temperaturen (3°C) auch noch regnen, und einige Fahrer erschienen gar nicht erst mehr zum Start. Ich selbst war mir in der ersten Runde nicht sicher, ob ich die 2. Runde noch in Angriff nehmen würde. Aber irgendwie habe ich mich dann doch durchgebissen und konnte das Rennen beenden.

Leider gab es in der letzten Kurve vor dem Ziel fast doch noch einen Sturz, weil einige Fahrer aufgrund der durch Nässe verringerten Bremsleistung in der Kurve geradeaus fahren mussten. Das Feld riss vor mir auf den letzten 500 Metern noch einmal auseinander, und wir bekamen dadurch leider doch noch 9 Sekunden auf die Spitze und in der Gesamtwertung aufgebrummt. Am Ende blieb für mich aber trotzdem der 10. Platz in der Master 3 Wertung und ein 27. Platz insgesamt, da ja auch 18 Fahrer das Rennen vorzeitig beendet hatten. Das Stundenmittel der letzten Etappe lag bei über 44km/h.

Insgesamt haben nur 55 Fahrer die Rundfahrt beendet. Den Gesamtsieg konnte, wie auch im Vorjahr, Michael Kopf dank seiner Leistung im Zeitfahren und durch die Unterstützung seiner starken Mannschaft heimfahren.


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