Osterüberraschung im C-Klasse Rennen über 72 Kilometer

Nach einem beeindruckenden Alleingang hat sich der Berliner Julian Schulz gestern den Sieg beim "Großen Osterpreis der Bade- und Rotweinstadt AHRWEILER" gesichert.

Der 21-Jährige, der im Radrennen der Amateur-Klasse C für die Neuköllner Rennfahrer Vereinigung Luisenstadt im Sattel saß, fuhr nach 72 Kilometern mit einem Vorsprung von 15 Sekunden auf Marek Maluszczak (RSV Team-ME Mettmann) über die Ziellinie. Im Sprint um den dritten Platz setzte sich Christoph Kronenberg (RV Endspurt 08 Wuppertal ) vor Daniel Knyss (RC Staubwolke Quadrath) durch.

Unterstützt von seinem Mannschaftskameraden Andreas Essig, der im Finale Platz sieben belegte fuhr der 21-Jährige zwei Drittel des Rennens vorne mit, bevor er sich 17 Runden vor Schluss ein Herz gefasst hatte und einen unwiderstehlichen Ausreißversuch startete. Lediglich Marek Maluszczak konnte dem Berliner in gebührendem Abstand von gut zehn Sekunden noch folgen. "Es lief alles nach Plan", freute sich Schulz über sein gelungenes Husarenstück. Nach einem Drittel des Rennens habe er gespürt, dass es dem Hauptfeld auf dem schnellen Kurs zunehmend schwerer gefallen sei, an der Spitzengruppe dranzubleiben. "Da bin ich nach einem Prämiensprint einfach weitergefahren", freute sich der Berliner über seinen ersten Saisonsieg. Verfolger Maluszczak hatte als Dritter beim 1. Griesson-de Beukelaer Radrennen bereits eine gute Frühform gezeigt, musste die Überlegenheit seines Gegners aber frühzeitig anerkennen. "Ich habe Vollgas gegeben, aber Schulz war heute nicht zu schlagen", zollte der 47-Jährige dem Sieger Respekt.