Größ Dölln 2014 Eliteklasse Rennbericht von starken Fahrern und großen Feldern

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Foto: Rebecca Sadowsky

Knapp siebzig Fahrer waren der Einladung des SV Lokomotive Templin zum „10. Rund um das Driving Center“ in Groß Dölln (Brandenburg) am vergangenen Sonntag gefolgt, als gegen 15 Uhr das Rennen der Eliteklasse KT und A, B, C startete.

Das 21 Runden (90 Kilometer) umfassende Rundstreckenrennen stellte für zahlreiche Sportler den Saisonauftakt dar. Personell am stärksten vertreten waren insbesondere das Berliner KED-Stevens Team um den sportlichen Leiter Dieter Stein sowie das brandenburgische LKT Team Brandenburg. Aber auch das Team Bike Market aus Rostock, die U23 Bundesliga Mannschaft Jenatec Thüringen sowie das sächsische Team Ur-Krostitzer Giant (2013: Ur-Krostitzer Univega) nahmen den Weg zum ehemaligen Militär Flugplatz Templin/Groß Dölln in Kauf.

Pirius: Erste Attacke in der ersten Runde

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Hans Pirius (Foto: Rebecca Sadowsky)

Das Rennen auf dem kurvenreichen und windanfälligen Rundkurs durch das „Driving Center“ startete bereits in der ersten Runde mit einer Attacke des 22-jährigen Hans Pirius (KED-Stevens) welcher als Solist in der Flucht nach vorn sein Heil suchte. Das große Starterfeld beäugte diesen frühen Angriff kritisch, gleichwohl jedoch gelassen, waren noch 20 Runden zu absolvieren und genügend Talente und potentielle Sieger der großen Teams im Hauptfeld vertreten.

Doch Pirius baute seine Führung kontinuierlich aus und sein Vorsprung wuchs auf 50 Sekunden. Nun entschloss das Team LKT Brandenburg trotz seiner sprintstarken Fahrer mit Carl Soballa einen Verfolger zu entsenden um den alleinführenden aufzufahren. Soballa gelang es zu Pirius aufzuschließen, sodass nun zwei Fahrer die alleinige Spitze des großen Fahrerfeldes bildeten.

Maximilian Werda zurück in Deutschland

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M. Werda (Foto: Rebecca Sadowsky)

Zwischendrin machte auch der Berliner Maximilian Werda (Team Stölting) auf sich aufmerksam, gleichwohl das Rennen für ihn ein Training darstellen sollte.                 Werda belegte zuletzt bei der Istrian Spring Trophy (Kat. 2.2)  mit 46 Sekunden Rückstand auf den Gesamtsieger den fünften Gesamtrang als bester Deutscher.

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T. Thömel (Foto: Rebecca Sadowsky)

Eine gute Form zeigte auch Tino Thömel, welcher diese Saison für das Bundesligateam Stuttgart fährt. Nach einem Defekt holte der Sprinter in einer schnellen Phase des Rennens innerhalb weniger Runden eine halbe Runde Rückstand auf und setzte anschließend mit einer Ausreißergruppe weitere Akzente. Auch Thömel bereite sich im Ausland beim belgischen UCI-Klassiker Omloop van Waasland auf die Saison vor. Bereits dort fuhr er 180 Kilometer in einer Ausreißergruppe, die erst auf den letzten Kilometern vor dem Ziel eingeholt wurde.

Doppelspitze Soballa/Pirius schneller als das Hauptfeld

Doch nachdem Soballa zu Pirius herangefahren war wurden die Attacken der restlichen Fahrer möglichst schnell vereitelt. Dies sorgte für ein hohes Renntempo auf dem kurvenreichen Rundkurs. Die Doppelspitze konnte zwischenzeitig einen Vorsprung von über zwei Minuten herausfahren. Die restlichen großen Teams konnten keinen Fahrer vor das Hauptfeld setzen, sodass alles auf einen Schlussspurt hinauslief.

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C. Soballa bei der Zieldurchfahrt (Foto: Rebecca Sadowsky)

Soballa fuhr dem Berliner Pirius in der letzten Runde davon und sicherte sich den ersten LKT-Tagessieg in der Saison 2014. Pirus stellte mit seiner frühen Attacke seine Form unter Beweis und wurde mit dem zweiten Platz belohnt. Der ebenfalls in bester Verfassung fahrende Thömel griff vor dem Zieleinlauf noch einmal an und sicherte sich damit den dritten Platz. Sein Teampartner Max Walsleben gewann den Spurt des Hauptfeldes und belegt Rang vier vor Daniel Rackwitz (Bike Market Team) und Henner Rödel (Team Ur-Krostitzer GIANT). Ex-Telekom-Profi Eric Baumann belegt den 13. Platz und ist damit zwei Plätze vor dem jungen Justin Rudolph (Radteam Cöpenick), welcher sein erstes Männerrennen bestritt, ins Ziel gekommen. Maximilian Werda wurde 23..

Tiedtke und Schulz im großen Hauptfeld

Noch einige Plätze dahinter finden sich im Ergebnis die beiden Luisenstädter Alexander Tiedtke (Team Ur-Krostizer GIANT) und Julian Schulz wieder.

 

Im Rennen der U19 fuhr Luisenstadts Neuzugang Till Möllenbrink in seinem ersten Straßenrennen den 17. Platz ein. Dabei konnte der 17-jährige in einem großen Fahrerfeld der U19 gemeinsam mit den Senioren, erste Rennerfahrungen sammeln.

 

In der kommenden Woche geht es nach Schleswig Hollstein zu den Straßenrennen in Ascheffel und Nortorf.

Rennbericht von Julian Schulz. Fotos fruendlicher Weise zur Verfügung gestellt von Rebecca Sadowsky RadsportFotos  gem. Nutzungsbedingungen.
Weitere Fotos des Rennens
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