Rückschau 2013: Nachwuchsarbeit trägt erste Früchte

In der vergangenen Saison hat den Verein einiges bewegt. Die NRVg war Ausrichtung gleich zweier Radrennen, er brachte große Erfolge aus den eigenen Reihen zustande (wie wir bereits in unserer Serie „Rückschau 2013“ aufzeigen konnten) und auch in der Nachwuchsförderung konnte die Luisenstadt einiges Bewegen. Dies ist vor allem der aktiven Nachwuchssuche zu verdanken. Etwa beim „degewo-Schülertriathlon“. Einer Sportveranstaltung für Neuköllner Schulen, welche dieses Jahr über 1.000 Schülerinnen und Schüler zum großen Sportfest in die Lipschitzallee zum fairen und spielerischen Wettkampf entsandten.

Neue Namen auf anhieb in der Siegerliste

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degewo-Präsenzstand mit dem ersten Probetraining vor Ort

Der Verein präsentierte sich dabei mit einem Präsenzstand und einem ersten Angebot zum „Schnuppertraining“ vor Ort. Dabei konnten wider einige Nachwuchsfahrer für den Verein gewonnen werden, welche weiterhin mit Freude und Spaß am Radsport eifrig dabei sind.

 

Auf der Nachwuchsliste stehen seit 2013: Niklas Wangnet (Klasse U15, Jahrgang 2000), Eleonora Schütz' kleine Schwester Tessa (U15-Klasse, Jahrgang 2000) sowie Selina König (U13-Klasse, Jahrgang 2001), die zuletzt beim Berliner Bahnpokal beachtliche Ergebnisse einfuhr. Für die Saison 2014 werden zudem etwa die gleiche Anzahl an Nachwuchsfahren eine Lizenz lösen, sie sind der NRVg. bereits beigetreten.

Engagiertes Ehrenamt

Horst Müller, NRVg. Luisenstadt
Horst Müller bei der Berliner Omniumsmeisterschaft 2013

Horst Müller hat sich den jungen Sportlern angenommen. Er leitet das Training auf der Bahn zudem sorgt als Materialwart für die adäquate Versorgung von Material: vom Trikot bis zum Rad. Ihm ist es auch zu verdanken, dass sich eine Trainingsgruppe für die Wochenenden arrangiert hat. Unter seiner Leitung fahren die jungen Leute auf der Straße, auf dem Tempelhofer Feld, oder mit den Mountainbikes durch den Grunewald.

 

Nicht zu verkennen sind zudem die Kontakte des Jugendleiters Frank Röglin, welcher insbesondere junge und engagierte Nachwuchssportler aus dem nähren Umfeld Neuköllns und des Berliner Südens werben konnte.

Alternativen erforderlich

Nun wird es in den kommenden Jahren die Aufgabe des gesamten Vereins sein, diese konsequente Nachwuchssuche auf der einen und die Nachwuchsförderung auf der anderen Seite weiter zu verfolgen.

 

Dabei wird es angesichts des wachsenden Fahreraufkommens von Nöten sein, Trainingsgruppen in verschiedenen Leistungsstufen einzurichten. Sodass sowohl die guten ihre Qualität ausbauen können, als auch die potentiellen Talente ihrer Leistung entsprechend gefördert werden ohne dabei den Kontakt zu den Leistungsträgern zu verlieren.

 

Zudem muss sich der Vorstand vor allem über die räumlichen Möglichkeiten Überlegungen anstellen und damit der Grundfrage auseinander setzen, wo ein Training vor allem im Winter stattfinden kann. Die eingeschränkten Nutzungsbedingungen im Umstand der jüngsten Entwicklungen und Probleme mit der Bahnradhallennutzung erfordert diesen Schritt umso mehr. Der Verein wäre gut bedient im rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten und seiner organisatorischen Fähigkeiten für Alternativen zu sorgen. Dies gilt mithin als Hauptaufgabe, damit der Nachwuchs auch in der Zukunft die Förderung bekommt die er bedarf.

 

 

Am kommenden Montag werden wir in der Rubrik „Rückschau 2013“ den organisatorischen und administrativen Vereinsfragen des vergangenen Jahres nachgehen. Wir blicken unter Anderem auf zwei tolle Radrennen und die Radtouristikfahrt im einhundertdritten Jahr der Vereinsgeschichte.

 

 


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