Rückschau 2013: Eleonora Schütz im Nachwuchs die Stärkste

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Foto: Archiv, Eleonora Schütz gewinnt Bahnpokalserie

14-Jahre alt, Schülerin eines Britzer Gymnasiums, neunte Klasse. Immer gut gelaunt und mit einem Lächeln auf den Lippen. Eleonora Schütz. Die junge Rennfahrerin kam 2012 zur Neuköllner Rennfahrer Vereinigung, nachdem sie bei einem Sportfest eines großen Berliner Wohnungsunternehmens am Werbestand des Vereins ihr Interesse am Radsport entflammt.

 

Diesen Montag schauen wir in "Rückblick 2013" auf Eleonora Schütz und ihre Rad-Saison 2013. Deutsche Meisterschaft, Berliner Bahnpokal und weitere Erfolge...

Eine Einladung zum Probetraining folgte auf dem Fuß. Die junge Berlinerin absolvierte das Bahntraining unter ihrem künftigen Trainer Horst Müller mit Bravur und Freude.

Seitjeher wurde ihre sportliche Karriere voran getrieben. Mit Ehrgeiz und Begeisterung fuhr „Nora“, wie sie liebevoll von ihren Freunden und Vereinsmitgliedern genannt wird, 2013 eine nahezu mustergültige Saison.

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Eleonora Schütz (rechts) Dritte in Klöden

„Nora“ wurde erst vergangene Woche als Gesamtsiegerin der Berliner Bahnpokalserie durch den Berliner Landesverband geehrt. Zwei Wochen zuvor reiste die Gymnasiastin nach Frankfurt am Main zu einem Lehrgang des Bundes Deutscher Radfahrer, welcher sie aufgrund ihrer guten Leistungen bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft einlud. Dort kam Schütz mit anderen Nachwuchstalenten aus der Bundesrepublik ins Gespräch und das erste Mal mit dem obersten, nationalen Radsportverband in Berührung.

"Nora" mischt die lokale Radszene auf

Die Deutsche Meisterschaft 1er Straße in Elxleben (Thüringen) bildete wohl auch ihren Saisonhöhepunkt. Dabei sorgte sie auch in der Region für Furore und mischte in ihrem zweiten Jahr die Radszene auf. Etwa in Klöden (Sachsen-Anhalt), wo Eleonora Schütz gleich in ihrem ersten Straßenrennen der Saison 2013 als Dritte aufs Podium stieg.

Ein Monat später, im Mai diesen Jahres, bei der Berliner Meisterschaft im Einzelzeitfahren der Schüler belegte sie den vierten Platz und verpasste damit nur knapp das Podium. Im Rennen der Schülerinnen U15 in Lübben (Brandenburg) wurde Schütz Siebte. Zwei Wochen später in Burg (Sachsen-Anhalt) konnte sie als beste Berlinerin auf dem Dritten Platz wieder auftrumpfen. Wenige Tage später beim Berliner Velothon-Nachwuchsrennen ein erneuter Top10-Platz.

Top 10 bei der Deutschen Meisterschaft

Und schließlich bei den Deutschen Meisterschaften. Dort zeigte Schütz, was in ihr steckt. Mit dem neunten Platz von über vierzig Starterinnen aus dem gesamten Bundesgebiet als zweitbeste Berlinerin hinter Luise Ollick (6. Platz, SC Berlin) übertrumpfte der Blondschopf mit dem neunten Platz (!) alle Erwartungen. Auch ihr Trainer Horst Müller ist mit ihrer Entwicklung offenkundig zufrieden. Neben der großen familiären Unterstützung -etwa durch ihren Vater Udo, welcher seit diesem Jahr im Verein ein Ehrenamt bekleidet- ist es ihr Trainer, der die junge Berlinerin auf ihren Weg begleitet und für die Wettkämpfe und durch angeleitetes Training vorbereitet.

Mit dieser taktischen und technischen Schulung soll es auch in diesem Winter weitergehen. Im kommenden Jahr fährt Eleonora Schütz in der Jugendklasse. Dass sie mit ihren männlichen Mitstreitern in der Nachwuchsklasse mithalten kann, hat sie ja bereits eindrucksvoll bewiesen. Nun gilt es einen guten Mittleren Schulabschluss anzustreben, der sie zum Besuch der gymnasialen Oberstufe berechtigt und den Abschluss des Abiturs ermöglicht. An die sportlichen Erfolge wird Nora weiter ehrgeizig versuchen anzuknüpfen. Wir werden weiter berichten und drücken die Daumen zum schulischen und sportlichen Erfolg!

 

Am kommenden Montag (9. Dezember 2013) blicken wir
in "Rückschau 2013" auf die Nachwuchsarbeit der
NRVg. Luisenstadt im vergangenen Jahr
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