Rückschau 2013: Andreas Essig Aufstieg und ambitionierte Ziele

Andreas Essig

 

Spiel, Satz und Sieg muss sich Andreas Essig im August diesen Jahres bei seinem Kantasieg in Lingenfeld, in der Pfalz, seiner sportlichen Heimat, gedacht haben.
Im C-Rennen gewann der charismatische Pfälzer nahezu alle Wertungen aus der 3er-Ausreißergruppe, dessen Angriff er initiierte.

Am Ende des verregneten Renntages stand ein strahlender Sieger und künftiger B-Fahrer ganz oben auf dem Podium und streckte seinen gewonnenen Blumenstrauß den Wolken entgegen.

 

Rückschau 2013: Zum Ende der Straßensaison blicken wir zurück auf die sportlichen Geschehnisse 2013. Heute stellen wir dabei Andreas Essig vor.

Nach seinem Aufstieg durch Sieg in Lingenfeld (Foto) platzierte sich der frisch gebackene B-Fahrer in den folgenden Rennen als 14. in Neuenhagen und konnte mit dem sechsten Platz in Alttröglitz sogar eine Aufstiegsrelevante Platzierung einfahren.

Oft als bester C-Fahrer

Das der Sieg und damit die nächst höhere Eliteklasse erst im letzten Saisondrittel erfolgte verwundert, wenn man sich die Ergebnisse der Saison ansieht.

 

Als Einzelfahrer ohne Teamunterstützung erreichte der 36-jährige gute Ergebnisse in KT- und A/B/C-Rennen. So etwa in Dessau, Anfang Mai, wo er das Rennen als Vierter beendete. Oder ein Monat später in Burg, wo Essig seine erste aufstiegsrelevante Platzierung mit dem achten Platz erreichen konnte.

Auch in stark besetzten Rennen, wie etwa dem Rollbergrennen, oder dem diesjährigen Rennen in Treptow konnte sich der Wahlberliner gekonnt in Szene setzen und erreichte Platzierungen im vorderen Drittel, oft davon als bester C-Fahrer.

Hier ist vor allem auf den Top25-Platz bei dem prestigeträchtigen Pfälzer Rennen in Mutterstadt abzustellen. Auf dem schweren Rundkurs zeigte Essig am dritten Renntag in Folge Kampfesgeist und Durchhaltevermögen. Viele, selbst renommierte KT-Fahrer, beendeten das Rennen vorzeitig - Essig blieb im Rennen, auch wenn ihm eine Runde vor Schluss die Chance auf einen besseren, Top15-Platz genommen wurde.

 

Andreas Essig kam 2012 zur NRVg. Luisenstadt. In den Anfängen seiner sportlichen Karriere, noch in der Nachwuchsklasse, machte der ehrgeizige und talentierte Andreas auf sich aufmerksam. Der Gebürtige Pfälzer fuhr in der Landesverbandsauswahl und bestritt auch außerhalb Deutschlands internationale Rundfahrten und maß sich mit der hochkarätigen Konkurrenz und Nationalfahrern.

Essig: "Mittelmäßiger Amateursportler"

Andreas Essig
Andreas Essig siegt in Lingenfeld (Foto: FA)

Der Unternehmensberater, der sich selbst nur als „mittelmäßigen Amateursportler“ bezeichnet bleibt weiter bescheiden, auch wenn er aus seinem künftigen Saisonziel keinen Hehl macht: Aufstieg in die Lizenzklasse A 2014.

Bei der Verwirklichung dieses Ziels wird der Luisenstädter, der seit 2012 Vereinsmitglied ist, auch künftig auf die Unterstützung aus den eigenen Vereinsreihen zählen können. Dazu gehört auch das Bahntraining im Velodrom unter der Leitung Horst Müllers, was Essig bereits im vergangenen Jahr nur zu gerne wahr genommen hatte.

Auf dem Bahn- und Crossrad möchte sich Essig für die Saison 2014 vorbereiten.

Wir wünschen ihm viel Erfolg bei der Verwirklichung seiner ambitionierten, nicht jedoch unrealistischen Ziele.


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