Rückschau 2013: Julian Schulz mit steigender Form zum Aufstieg

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Auf dem Weg zum Aufstieg in Rheinland Pfalz (Foto: FA)

Internationale Tour de Berlin Rundfahrt, Harzer Bergpreis, großes Rollbergrennen, Rennen in der Pfalz und Hessen und, und, und. Julian Schulz kam in dieser Saison „ganz schön rum“, wie er selbst sagt. Podiumsplatzierungen und ein Sieg in der C-Klasse gehören zu den wohl markantesten sportlichen Ereignissen des jungen Berliners.

Abiturprüfung zwischen der Tour de Berlin

Dabei hatte sich der 19-jährige Schulz in der ersten Jahreshälfte auf seinen Hochschulabschluss vorbereitet und konnte trotz Abitur mit der erfolgreichen Teilnahme der Tour de Berlin für die „Berliner Landesverbands Auswahl Bahn“ unter der Leitung von Uwe Freese einen guten Start in die Saison hinlegen. Mit Etappenplatzierungen unter den Top50 sowie Resultate als Teambester „konnte ich alle gesetzten Erwartungen übertreffen“. Trotz Sturz und bescheidenem Zeitfahren erreichte Julian Schulz als 71. das Ziel in der Gesamtwertung.

Durch das Abitur verschob sich sein Saisonhöhepunkt in die zweite Saisonhälfte. Auch wenn Schulz bereits in den ersten Monaten nach Saisonbeginn mit Top-10-Platzierungen auf sich aufmerksam machte: darunter der achte Platz bei den Berliner Meisterschaften 1er Straße und der zehnte Platz beim Kriterium in Göttingen.

Als Solist zum Podium

Interview (Foto: radsportonline.com)
Interview (Foto: radsportonline.com)

"Der Knoten platze" dann richtig beim Kriterium in Burg. Hier schloss der Berliner zur Viererspitze als Solist auf, von einer "grandiosen Aufholjagd im Alleingang", hieß es in einem externen Rennbericht. Schulz konnte bei allen weiteren Spurts in die Punkte fahren und belegte am Ende den zweiten Platz (wir berichteten).

Eine Woche später in Ziesar fuhr er ebenfalls allein der Spitze entgegen und erlangte den fünften Platz.

Mit dem beeindruckenden 21. Platz beim Internationalen "Rund um den Elm" in Braunschweig zeigte der junge Berliner, dass er sich auch in großen Rennen behaupten kann.

"Der große Wurf" beim Rollbergrennen

Beim Heimrennen des Studenten, dem großen Berliner Rollbergrennen, hielt er sich mit einer fünf-Mann-Gruppe aus C-Fahrern über 40 Kilometer an der Spitze des Rennens und brachte damit auch die etablierten Rennfahrer um ihre Taktik und Vorstellung über den Verlauf des Rennens.

Mit Andreas Essig fuhr der 19-jährige für eine Serie von vier Radrennen in die Pfalz. Vereinskollege Essig gewann am ersten Tag und stieg zum B-Fahrer auf (wir berichteten).
Julian Schulz stand dem im nichts nach und konnte am vierten und letzten Renntag in Böhl den Aufstieg zum B-Fahrer perfekt machen. Noch in der ersten Rennhälfte fuhr der Berliner dem 60 Mann großen Fahrerfeld allein davon und gewann sämtliche Punkte- und Prämienwertungen (wir berichteten).

Auch als frisch gebackener B-Fahrer sorgte er für Wirbel: 15. am Sachsenring, sechster in Neuenhagen, elfter in Alttröglitz sowie eine weitere Platzierung als fünfter beim Asse-Sport-Event, sorgten dafür das Schulz in der ROSE-Rangliste mit dem 272. Platz in der Männerwertung, einschließlich aller Profis, erscheint.

RG, Team, Bundesliaga: Alles offen

Ob der Luisenstädter auch im kommenden Jahr im Vereinstrikot an den Start gehen wird oder den Verpflichtungen einer Renngemeinschaft nachgeht ist nicht bekannt. Die Teilnahme an der Rad-Bundesliga wird von dem jungen Studenten angestrebt, wartet jedoch noch auf Erfüllung.

 

Wir drücken die Daumen für 2014 und würden uns natürlich auch freuen, wenn Schulz in der kommenden Saison das Trikot des Vereins weiter tragen würde.

 

Nächste Woche Montag blicken wir unter unserer Rubrik "Rückschau 2013" auf die Saison des Andreas Essig, der mit Sieg zum B-Fahrer in der Pfalz fuhr...


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