Wernigeröder Radsporttag / Harzrundfahrt - Starke Leistung der Berliner Rennfahrer (Rennbericht)

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Harzrundfahrt

(js) Am Sonntag, 28. April 2013 fand in Wernigerode (Sachsen-Anhalt) der 16. Wernigeröder Radsporttag mit dem 24. Wernigeröder Altstadtrennen und der 65. Harzrundfahrt um den 50. Harzer Bergpreis des Harzer Radsportclub Wernigerode statt.

Die Schüler U15 bestritten dabei den Altstadtkurs in einem 20 Kilometer langen Kriterium, welches Rico Brückner (RSG Muldental Grimma) für sich entscheiden konnte. Die Seniorenklasse 3 und 4 fuhren bei gemeinsamem Start ebenfalls ein Kriterium über 40 Kilometer. Als Sieger ging bei den Senioren 3 der Berliner Klaus-Dieter Appelt (Radteam Cöpenick), und in der Klasse Senioren 4 Albrecht Gernegroß (RC Magdeburg, Masters Team Jenatec) als Sieger hervor.


Starke Beteiligung beim Wernigeröder Radsporttag

  Um 12 Uhr startete das Rennen der Männer B-/C-Klasse und der Senioren 2. Für diese beiden Rennklassen ging es um den 50. Harzer Bergpreis, mit drei Bergwertungen auf einer großen Runde über 128 Kilometer quer durch den Harz, die Landkreise Harz, Nordhausen und Goslar wurden durchfahren.
  Am Start des Hauptrennens stand im 40 Mann starken Seniorenfeld auch der amtierende deutsche Meister Jörn Reuß (BikeKult Cannondale), der das Rennen in der Klasse der Senioren 2 mit einer Minute und 40 Sekunden Vorsprung vor Heinz Häusler (RSV Masters Team ME Mettmann), dem deutschen Masters Meister aus 2010, gewinnen konnte. Das Podium der Senioren 2 wird durch den dritten Platz von Torsten Kunath (Masters Team Jenatec) komplettiert, welcher seine Leistung bereits vor einer Woche mit seinem Sieg beim Scan Haus Cup unter Beweis stellen konnte.

Zahlreiche Fahrer des Berliner Landesverbandes vertreten

Rund 100 B-/C-Fahrer aus ganz Deutschland starteten mit dem Senioren auf der großen Runde durch den Harz. Luisenstadt wurde hierbei durch den C-Fahrer Julian Schulz vertreten. Mit der fünf Fahrer umfassenden Vertretung des Berliner KED Stevens Teams, zwei Fahrern des neuen Berliner Teams Synergy ProTraining und weiteren Einzelstartern, darunter auch Marcel Bartsch (Zehlendorfer Eichhörnchen), welcher zuletzt Dritter wurde bei der Kriteriumsmeisterschaft "Am Schwapp" in Fürstenwalde, nahmen mehrere Berliner die Anreise zum Harz-Klassiker des Harzer Radsportclubs Wernigerode in Kauf.
 Die ersten 30 Kilometer verliefen dabei ruhig, auf welligen Bundesstraßen blieb das insgesamt knapp 150 Fahrer umfassende Feld geschlossen dem ersten großen Anstieg mit der ersten Bergwertung (Hüttenrode Kilometer 45,3) entgegen.

Spitzengruppen nach den Anstiegen

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   Am Ende des ersten Anstieges bildeten sich bereits erste größere Gruppen, die abschließende Abfahrt und der Weg zur zweiten Bergwertung (Sophienhof, Kilometer 71,5) sortierte das Feld zunehmend. Bereits bei der Einfahrt in den zweiten Großen Berg nach Sophienhof (durchschnittliche Steigung 12 %) christalisierten sich zwei Spitzengruppen vor dem großen Hauptfeld mit einer Gruppengröße von jeweils etwa 25 Fahrern, wobei sich die Anzahl der Rennfahrer in der Spitze bergauf reduzierte und einzelne Fahrer in die erste Verfolgergruppe zurückfielen. In der ersten Verfolgergruppe befand sich auch der Luisenstädter Julian Schulz. Der Vorsprung dieser Gruppe betrug, bei der zweiten Bergwertung eine Minute.

Hauptfeld ohne Nachführarbeit

Das Hauptfeld ließ es dabei gemächlicher angehen und fuhr mit gleichmäßigem Tempo und immer größer werdenden Rückstand (im Ziel knapp sieben Minuten hinter den führenden) hinterher.

  Mit schönen Abfahrten und durch die Veranstalter sowie von der lokalen Polizei gut gesicherten Strecke ging es dem dritten größeren Berg mit einer weiteren Bergwertung in Büchenberg (Kilometer 100,6) entgegen.   Die Spitze umfasste nach der besagten Bergwertung 14 B-/C-Fahrer und einem Seniorenfahrer, den späteren Sieger Jörn Reuß.

Bayer wird A-Fahrer

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Die letzten knapp 30 Kilometer versuchte die Verfolgergruppe mit belgischem Kreisel und Attacken einzelner Fahrer den Rückstand zur Spitze noch einmal zu minimieren, wenn auch ohne Erfolg. Dem dadurch erzeugten Tempo mussten einige Fahrer in der Schlussphase Tribut zollen, sodass sieben Verfolger, darunter vier Berliner, mit einem Rückstand von einer Minute und 45 Sekunden hinter dem Sieger der B-/C-Klasse Maximilian Beyer (KED-Stevens Team), der mit seinem ersten Saisonsieg den Aufstieg in die Elite Klasse A geschafft hat, im Ziel eintrafen.

Schulz: "ein weiterer kleiner Schritt getan"

Julian Schulz belegt den 25. Platz und zeigte sich nach dem Rennen nicht gänzlich unzufrieden. „Ein schönes Radrennen mit schönen Anstiegen, wofür sich die Anreise gelohnt hat“, resultiert er. Im Hinblick auf das Renngeschehen, habe es für die Spitzengruppe nicht gereicht, mit der ersten Verfolgergruppe und dem 25. Platz beim zweiten Rennen in der noch jungen Saison sei nach dem Rennen in Düren in der vergangenen Woche  „ein weiterer kleiner Schritt getan“.
Der nächste Schritt wird das Kriterium in Dessau am 1. Mai sein, am Samstag das Wittenberger Altstadtrennen und die Berliner Meisterschaft in Schenkendöbern am Sonntag.

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Julian Schulz belegt den 25. Platz und zeigte sich nach dem Rennen nicht gänzlich unzufrieden. „Ein schönes Radrennen mit schönen Anstiegen, wofür sich die Anreise gelohnt hat“, resultiert er. Im Hinblick auf das Renngeschehen, habe es für die Spitzengruppe nicht gereicht, mit der ersten Verfolgergruppe und dem 25. Platz beim zweiten Rennen in der noch jungen Saison sei nach dem Rennen in Düren in der vergangenen Woche  „ein weiterer kleiner Schritt getan“.
Der nächste Schritt wird das Kriterium in Dessau am 1. Mai sein, am Samstag das Wittenberger Altstadtrennen und die Berliner Meisterschaft in Schenkendöbern am Sonntag.

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