Radsport - schon lange keine weiße Weste mehr

Der Fall Armstrong zeigt wieder einmal, der Radsport ist Dopingverseucht! Heute wurde bekannt gegeben, dass alle sieben Tour-Titel des US-Amerikaners aberkannt werden, ob eine Rückzahlung der Prämien auch in Frage kommt möchte die amerikanische Anti-Doping-Agentur (USADA) nach einer gesonderten Sitzung bekannt geben.

Armstrong wurde nie positiv getestet, da er jedoch auf einen Schiedsgerichtsprozess verzichtete folgt automatisch eine lebenslange Sperre für alle Sportarten, die den WADA-Code anerkennen.

 

Dieser Fall, der in den Medien derzeit ausgiebig zelebriert wird, zeigt wieder: in der einen Ecke gibt es den dopingverseuchten Radsport und dort drüben alle anderen Sportarten. Schwarz und weiß.
Tischtennisprofi und Olympionik Dimitrij Ovtcharov muss wohl in der Berichterstattung bezüglich seines Clenbuterol-Befundes untergegangen sein, wobei hingegen Alberto Contador (ebenfalls Clenbuterol-Befund) wieder ein Beweis für den verseuchten Radsport darstellt.

Der Ruf des Radsports ist demoliert, in anderen Sportarten sucht man lieber nicht so viel, nicht dass man von den Medien genauso verachtet wird.

 

Und was folgt nach Armstrong?

Werden die Titel an die zweitplatzierten neu vergeben? Hätten wir da unter Anderem Alex Zülle, welcher zugegeben hat mit EPO gedopt zu haben; Andreas Klöden, gegen den ermittelt wird. Sowie Ivan Basso und Jan Ullrich, beide haben eine Sperre hinter sich!

Oder wird weiter zurückgeguckt, sodass die Geschichte der einhundertjährigen Tour neu geschrieben werden muss, denn wer weiß schon, ob die großen Helden von damals alle sauber waren?

 

 

Statt die Vergangenheit zu ändern, sollte an einer dopingfreien Zukunft gearbeitet werden!