Steffen Radochla siegt beim Großen Rollbergrennen 2012

Rollbergrennen Neukölln Arcaden
56. Rollbergrennen "Rund um die Neukölln Arcaden"

(js) Beim diesjährigen Großen Rollbergrennen "Rund um die Neukölln Arcaden" konnte der Leipziger Steffen Radochla vom Team NSP-Ghost im Schlussspurt die Konkurrenz hinter sich lassen.

Alfred Witte + Frank Röglin, Start Elite C

Pünktlich um 12.30 Uhr schickte der 101-jährige Ehrenvorsitzende der NRVg. Luisenstadt, Alfred Witte, die Elite C-Fahrer auf die 2,1 Kilometer lange Runde.

 

 

Eric Baumann + Alexander Tiedtke - Start Elite KT/A

Kurze Zeit später starteten die B-Fahrer, bevor dann das hochkarätige Feld der KT- und A-Fahrer sich auf die Jagd der rund 30 Mann starken C-Spitze machten.
Unter den KT- und A-Sportlern waren auch der Österreicher Lars Pria oder Vorjahressieger Arne Kenzler zu sehen. Ebenso schickte das LKT Team Brandenburg neun Athlethen ins Rennen. Auch das Team RaiKo-Stölting um den Ex-Milram-Profi und amtierenden Berliner Meister Björn Schröder wollten sich den prestigeträchtigen Berlin-Klassiker nicht entgehen lassen.

Elite Klasse C

13 Runden lang konnten sich die C-Fahrer an der Spitze behaupten, bevor das große Feld der KT- und A-Elite sie einholte. Es waren noch 37 Runden zu fahren, um die Gesamtdistanz von 105 Kilometer zu komplettieren.

Spitzengruppe Elite
Neunköpfige Spitzengruppe der Elite-Klasse

Nun nahm das Rennen richtig Fahrt auf, keines der Teams wollte sich die Blöße geben und versuchte dem Feld davon zufahren. Schlussendlich schaffte eine neun Fahrer große Gruppe sich abzusetzen.
 Darunter der Deutsche Madison-Meister Marcel Kalz von der NRVg. Luisenstadt, der am Vorabend bereits die TIS-Sixdays-Night in Oberhausen gemeinsam mit Teampartner Robert Bengsch gewinnen konnte. Mit Alexander Tiedtke war ein weiterer Luisenstädter in der Spitze vertreten.  Auch Vorjahressieger Kenzler schaffte den Sprung in die führende Gruppe.

Runde um Runde fuhr die Spitze einen größeren Vorsprung heraus, bis der Rennsprecher zehn Runden vor dem Ende des Rennens durch die Lautsprecher verkünden konnte, dass alle neun Fahrer einen Rundengewinn erzielt haben.

Kurve in die Flughafenstr. - Elite

Es folgten ereignisreiche Runden in der Schlussphase des Rennens: überrundete Fahrer versuchten durch einen Ausriss noch eine Platzierung unter den Top10 zu erzielen; andere Fahrer, die um den Sieg fuhren, wollten es nicht auf einen Spurt ankommen lassen und versuchten ihr Glück.
  So wurde in den letzten Runden nochmals das Tempo deutlich erhöht. Der Anstieg in der Flughafenstraße musste für sämtliche Tempoverschärfungen herhalten, und selektierte das Feld weiter.

  Schlussendlich konnten keine Einzelfahrer und kein Team dem Feld mehr entrinnen.

Am Ende des Anstieges in der Flughafenstraße war das Ziel. Der Sprinter Steffen Radochla konnte sich im Spurt behaupten und fuhr seinen ersten Saisonsieg ein. Auf Platz zwei fuhr der 19-jährige Maximilian Bohrmann (LKT Team Brandenburg). Dritter wurde der Luisenstädter Marcel Kalz.

In den weiteren Platzierungen: 4. Max Walsleben, 5. Vorjahressieger Arne Kenzler (Team Jenatec Cycling), 6. Alexander Tiedtke (NRVg. Luisenstadt, Team Ur-Krostitzer Univega), 7. Yuriy Vasyliv (LKT Team Brandenburg), 8. Philip Schulz, 9. Paul Stubert (beide Team Ur-Krostitzer Univega).
 Als 10. kam der Berliner Tino Thömel (Team NSP-Ghost) als bester des Hauptfeldes, mit einer Runde Rückstand, ins Ziel.

 

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