Marcel Kalz siegt bei "Rund in Babelsberg" (Bilder + Rennbericht)

Radrennen Rund in Babelsberg (Potsdam)
Rund in Babelsberg

(js) Am Samstag, 12. Mai 2012 fand in der Landeshauptstadt Brandenburgs, in Potsdam, das 10. "Rund in Babelsberg" statt.
Bereits ab 12 Uhr gingen die Nachwuchsklassen an den Start.
Die Kurven und Kopfsteinpflasterpassagen machten den rund 1,3-Kilometerlangen Rundkurs anspruchsvoll.
Mit dem Startschuss wurde um 17 Uhr die Eliteklasse auf ihr 50 Runden langes Kriterium geschickt.

   Am Start stand neben dem Luisenstädter Alexander Tiedtke, welcher mit seinem fast vollzählig angetretenem Team Univega anreiste, mit Marcel Kalz vom Rudy Project Racing Team, ein weiterer Luisenstädter.
Mit Bahnfahrer Erik Mohs vom Team Jenatec und Sascha Damrow gingen vor allem starke Sprinter ins Rennen.

   Bereits in den ersten Runden wurde das Tempo hochgehalten, sodass einige Fahrer dem Tempo des KT A-/B-/C-Rennens Tribut zollen mussten und ausschieden.
Nach zwei Wertungen (10 Runden) bildete sich das rennentscheidende Duo um Erik Baumann (Team Ur-Krostitzer Univega) und Marcel Kalz.
Eine vierköpfige Verfolgergruppe mit dem Berliner Fabian Pohl (Ur-Krostitzer Univega), Arne Kenzler, Karsten Volkmann (Team Isaac Torgau), René Heinze (Team NSP-Ghost) konnte die Angreifer nicht stellen.


 

Das inzwischen ausgesonderte und nun ruhiger werdende Hauptfeld fuhr also nicht mehr um die Wertungen mit.

 

Ausreißer vom Feld gefressen
Fabian Pohl (vorne) & Co. vom Feld zurückgeholt

Das Zweiergespann an der Spitze holte sich Wertung für Wertung und überrundete das Peloton, sodass die vier Verfolger die neue Spitze darstellten und nun für die letzten zwei Wertungen 5 und 10 Punkte (Schlusswertung zählte doppelt) an den Sieger zu vergeben waren. Mit dem Sieg beider Wertungen, also mit 15 Punkten, hatte einer der vier nun also noch Chancen auf den dritten Podiumsplatz.

 

Mit dem Anschluss des Duos Kalz-Baumann bekam das Feld jedoch wieder neuen Schwung, der Vorsprung bis zur neuen Spitze schmolz dahin.
Aufgrund mangelnder Kommunikation konnten die Teams, welche Fahrer in der Spitze hatten das Peloton nicht entschleunigen.
So kam es wie es kommen musste und auf der Zielgeraden schloss das Hauptfeld zur Spitze auf.


   Der bis dahin Drittplatzierte, Sprinter Sasha Dammrow (Ur-Krostitzer Univega) ließ sich letztendlich, trotz Reifendefekt kurz vor der letzten Wertung, den Podiumsplatz nicht mehr nehmen.


Der Luisenstädter Marcel Kalz im Trikot des Rudy Project Racing Team konnte dem Rennen durch seinen Ausriss mit Ex-Profi Eric Baumann seinen Stempel aufdrücken und fuhr einen beeindruckenden Sieg heraus.
Auf Platz Drei kommt Sasha Dammrow vor Erik Mohs und Constantin Liebenow.
Alexander Tiedtke fuhr auf den 18. Platz.


 

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