6Days Berlin: Fahrervorstellung: Brad Huff und Jackie Simes - Das US-Debütanten-Duo

Das 101. Berliner Sechstagerennen, vom 26. bis 31. Januar 2012
Das 101. Berliner Sechstagerennen, vom 26. bis 31. Januar 2012

(js) Übermorgen, am 26. Januar 2012 beginnt im Berliner Velodrom an der Landsberger Alle das 101. Berliner Sechstagerennen. In unserer Fahrervorstellung schauen wir vorab schon einmal auf die sechzehn Teams, die dann sechs Nächte um den Sechstagetitel kämpfen werden.

 

Team 13: Brad Huff und Jackie Simes

Jelly Belly Cycling Team, so heißt das US-Amerikanische Team um Brad Huff.
Würden die Berliner Sixdays bis zum fünften Februar gehen, könnte der Sprinter seinen 33. Geburtstag in Berlin auf der Bahn feiern. Ob es für Huff, der sein erstes Sechstagerennen bestreitet, etwas zu feiern gibt wird sich zeigen. Die Erwartungen sind auf jeden Fall hoch.
2010 ging der im US-Bundesstaat Missouri lebende Huff in zehn Rennen als Sieger hervor,  zehn weitere Rennen beendete er mit Top5-Plätzen.
Wenn man Brad Huff vorstellt, kommt man um seinen schweren Sturz  bei der Missouri Rundfahrt nicht herum.


Das Video, welches den Sturz zeigt, hat auf Youtube mehr als eine halbe Million Aufrufe:


 

 

Für allzu viel Aufregung konnte Jackie Simes noch nicht sorgen. Simes ist 23 Jahre alt, seine ganze Familie ist Radsportverrückt, sein Vater und sein Großvater saßen bereits auf dem Sattel.  Sein Vater Jack Simes wurde einmal Landesmeister auf der Straße und dreimal auf der Bahn, konnte mehrere Straßen- und Bahnrennen in den USA für sich entscheiden.   Nun möchte Jackie Simes in die Fußstapfen seiner Verwandten treten.
Bei den Junioren wurde Jackie bereits einmal US-Amerikanischer Meister. Im vergangenen Jahr wurde er Zweiter bei der Amerikanischen-Madison-Meisterschaft.
Mit 23 Jahren und seiner fünften Sechstageteilnahme gehört ihm die Zukunft, bislang gingen bereits 17 Siege auf der Bahn und Straße auf sein Konto.

 

Für das Amerikanische-Duo ist das Berliner Velodrom noch Neuland, doch der zweite Platz der Australier Leigh Howard und Cameron Meyer beim 100. Berliner Sechstagerennen im vergangen Jahr, hat gezeigt, dass eine Erstteilnahme in Berlin nicht unbedingt für schlechtere Chancen stehen.