6Days Berlin: Fahrervorstellung: Björn Schröder und Tino Thömel - Die Berlin-Combo

Sixdays Berlin, Sechstagerennen, 6Days
Das 101. Berliner Sechstagerennen, vom 26. bis 31. Januar 2012

(js) Im letzten Jahr haben insgesamt 75.000 Zuschauer das Berliner Sechstagerennen gesehen und auch in diesem Jahr werden die Fahrer vor ausverkauftem Hause ihre Runden fahren.
Ab kommenden Donnerstag, 26. Januar 2012 verwandelt sich das Berliner Velodrom an der Landsberger Alle wieder in eine Sechstagehochburg. Bis zum 31. Januar werden 16 Teams um den Titel des 101. Berliner Sechstagerennens kämpfen.

Wir schauen vorab schoneinmal auf die Fahrer.

 

Team 6: Björn Schröder und Tino Thömel


Der ehemalige Milram-Fahrer Björn Schröder geht zum ersten Mal in Berlin an den Start.  Dennoch dürfte das Velodrom für ihn kein Neuland sein, schließlich ging er auf die Werner-Seelenbinder-Schule, in unmittelbarer Nähe des Velodroms.
Der ex-Straßenprofi fährt seit der Auflösung des Milram-Teams für Nutrixxion. Bei der Prorace im Rahmen des Berliner Velethons fuhr Schröder als 45. über den Zielstrich (sein Partner für Berlin, Tino Thömel, erreichte Platz 10).
Doch der Sieg beim Grand Prix of Sochi und beim Klassiker „Rund um die Landeskrone“ zeigen, dass er der Konkurrenz noch immer eines auswischen kann.
Ebenso 2011 wurde Schröder fünfter der Deutschen Bergmeisterschaft, im Omnium auf der Bahn wurde er sechster.

An seiner Seite fährt der 23-jährige Tino Thömel.
Thömel besuchte ebenfalls die Sportschule in Berlin-Hohenschönhausen und fährt seit 2011 für das NSP-GHOST-Team, neben Fahrern wie Markus Fothen und Sven Forberger.
Der Sprinter siegte bei der zweiten Etappe der Oberösterreich Rundfahrt  2011 vor seinem Teamkollegen Jacob Fiedler. Weitere vier Siege gingen in der vergangenen Saison auf sein Konto, darunter auch eine Etappe der „Tour de Normandie“.
Beim 100. Berliner Sechstagerennen fuhr Thömel mit Andreas Müller zusammen, nach sechs Renntagen lagen sie auf Rang 11. In Bremen fuhr er an der Seite von Thomas Juhas und wurde zwölfter.
Mit seinem KED-Kollegen Theo Reinhardt erreichte er Treppchen-Platz drei beim UIV-Cup in Rotterdam.

 

Schröder/Thömel gelten nicht zum engen Favoritenkreis, doch der erfahrene Ex-Profi Schröder und der junge, sprintstarke Thömel werden vor dem Heimpublikum die ein oder andere Wertung einfahren können; Für den ganz großen Wurf wird es wahrscheinlich jedoch nicht reichen.