Abschuss-RT „Jenseits der Havel“ mit großem Starterfeld

Michael Wölki

Ein Kurzbericht

 

(js) Um 9.55 Uhr fuhr der Tross los, ein 300 Radfahrer-Tross.   So viele Fahrer strotzten der Kälte bei dem Saisonabschluss der RT an diesem Sonntagmorgen.

Mit Michael Wölki, Frank Rösemeier und Julian Schulz gingen auch drei Luisenstädter auf die Tour, die wahlweise 110, 70 oder 40 Kilometer lang war.


Die 110 Kilometer Runde verlief in Richtung Falkensee, Brieselang, führte bis kurz vor Kremmen, bevor es in der zweiten Hälfte südwärts durch Börnicke, vorbei an Nauen über Zeesow, Wustermark bis nach Krampitz und das letzte hügelige Stück durch Groß Glienicke, Seeburg, Engelsfelde wieder nach Pichelsberg und Berlin-Spandau ging.

Die 300 Starter sortierten sich nach einigen Kilometern. Etwa gleichstarke Fahrer fanden so in größeren Gruppen zusammen.

Schulz, der sich bereits vor der Berliner Landesgrenze in der vordersten Gruppe einreihte, absolvierte in der Spitzengruppe die Gesamtdistanz der 110 Kilometer in etwa drei Stunden und einem Schnitt von 35 km/h.

Seine Vereinskameraden Wölki und Rösemeier mussten sich wegen roter Ampeln und dem Versäumnis gleich zu Beginn zur Spitze zu fahren, mit einer Anschlussgruppe zufrieden geben, trafen jedoch auch mit fast einer halben Stunde Abstand in der Carlo-Schmid-Oberschule ein.

In der Schule warteten Kuchen, Würste und Getränke in der großen Schulmensa auf die Sportler.
Ein Vertreter des RSV Spandau berichtete, dass die Kontrollstationen, trotz bedachter Kalkulation aufgrund des unerwartet großen Starterfeldes, über keine Vorräte verfügen – umso größer der Ansturm auf den Imbiss in der Schulmensa.

Mit der „21. Jenseits der Havel“ geht die Straßensaison nun auch für die Breitensportler zu Ende. Die Wertungskarten können noch bis zum 30. Oktober abgegeben werden.
In den nächsten Wochen stehen dann die ersten CTFs mit Wertungen für die Saison 2012 an.