Sie schrieben Vereinsgeschichte / Hermann Egers "Der Dicke"

Als in Berlin nach dem 2. Weltkrieg der Radsport zu neuer Blüte erwachte, war auch Hermann Egers zur Stelle. „Der Dicke“, wie ihn viele freundlich-respektvoll nannten, übernahm 1949 den Vorsitz in der RVg Luisenstadt.

Im gleichen Jahr sorgte der unvergessene Max Bartoskiewicz mit seinem Triumph in der Ostzonenrundfahrt dafür, daß der Verein an seine früheren Erfolge anknüpfen konnte.
Hermann Egers war ein Radsportfanatiker und wurde bald als Kenner der Szene geschätzt.

Hermann Egers war ein Radsportfanatiker und wurde bald als Kenner der Szene geschätzt.
Mit großem Geschick setzte er sein Fachwissen für den weiteren Aufstieg des Vereins ein. Mit viel Durchsetzungsvermögen organisierte er das Vereisleben. Als Veranstalter von spannenden Rennen mehrte er den guten Ruf der Neuköllner, die weit über Berlin hinaus geschätzt waren. Alles in seine Leben ordnete sich dem unter. Mit dieser Vereinsarbeit hat sich Herman Egers einen Traum erfüllt, der leider 1971 viel zu früh zu Ende ging.

 

Quelle: "Radsport News", Ausgabe 07|2010